Beitrag Daniel Ortegas auf dem 5. CELAC-Gipfel

Quelle: Voz del Sandinismo

Lieber Bruder Präsident der Dominikanischen Republik Danilo Medina,

Ihnen und Ihrem Ihr Volk all unsere Zuneigung und all unsere Anerkennung für den im Kampf, den sie für die Würde der dominikanischen Familien führen. Sie stehen an der Spitze der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten. Diese Amtszeit geht heute zu Ende und in letzter Minute gab das Treffen der Gemeinschaft seine Botschaft. In dieser Botschaft wird gesagt, was Sie gestern Abend aussprachen, als Sie klar die Situation beschrieben, mit der sich die Lateinamerikanischen und Karibischen Völker konfrontiert sehen.

Das muss man, wie wir alle wissen, im Zusammenhang mit den Initiativen sehen, die eine Weltmacht, die Vereinigten Staaten von Nordamerika, auslöste und die Richtlinien für die Weltwirtschaft darstellen sollen. Das also ist die Globalisierung, die sie über den Planeten brachten, mit dem Gewicht, das nordamerikanische Wirtschaft in der Weltwirtschaft hat und mit den angekündigten Maßnahmen, die zu tiefst protektionistisch sind.

In der Deklaration des Gipfel heißt es: "Wir betrachten die Gemeinschaft als Basis, um den Herausforderungen einer Welt, die sich in einem Prozess der ständigen Veränderungen, nervösen Verwandlungen und der Globalisierung befindet, entgegenzutreten. Gefahren und Spannungen bedrohen die Wirtschaft der Region und auch der Welt, darunter die Unzuverlässigkeit des internationalen Finanzmarktes und der Protektionismus."

Wir sagen mit aller Klarheit, dass wir in diesem Kontext unsere Entschlossenheit zum Ausdruck bringen, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um möglichen Effekten auf unsere Volkswirtschaften und dem Verlust von Arbeitsplätzen vorzubeugen, sie zu mildern oder zu verhindern. Das ist unsere Pflicht gegenüber unseren Völkern, unserer Nationenfamilie.

Diese Nationengemeinschaft erlaubt uns, der Zukunft in der Weltwirtschafts- und -handelsordnung besser zu begegnen. Das ergibt sich logischerweise aus den Programmen, die auf diesem Planeten bereits entwickelt worden sind; hier in Lateinamerika und der Karibik im Kampf gegen die Armut und für das Soziale, auf allen Gebieten ... Wir bestätigen erneut diese Prinzipien, diese Verpflichtungen, ohne von den Abkommen zurückzutreten. Wir stärken uns weiter, um diese neuen Herausforderungen anzunehmen.

Ich will dem Volk von Puerto Rica unsere Freude erklären. Hierher begleitete uns wie immer eine Delagation aus Puerto Rico, angeführt von unserm Bruder Rubén Berríos, den Sie alle gut kennen. Glückwunsch an das Volk von Puerto Rico, denn in den kommenden Monaten soll Oscar López nach 35 Jahren Haft freigelassen werden. Das ist ein Sieg dieses Volkes, das immer mit der Solidarität der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten rechnen konnte.

In der lateinamerikanischen und karibischen Realität, haben wir, wie unser Bruder Comandante-Präsident Kubas General Raúl Castro sagte, den weiteren Kampf auf der lateinamerikanischen Tagesordnung. Wir haben auf der lateinamerikanischen Tagesordnung eine Reihe von Punkten, die man im Zusammenhang mit dem Frieden sehen muss. Das steht die Verpflichtung: "Frei von Atomwaffen!" Oder die Aufgabe: "Friedenszone!" in der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten. Und da steht auch die Verpflichtung, der bereits eine Verpflichtung der Vereinten Nationen geworden ist: "Schluss mit der Blockade gegen Kuba!"

Wir können aber nicht in Frieden leben, wir können nicht ruhig in der lateinamerikanischen und karibischen Region leben, wenn diese Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba besteht. Sie ist, wie wir alle wissen, eine Verletzung der der Menschenrechte des kubanischen Volkes. Mit dieser Blockade werden täglich die Menschenrechte verletzt. Es werden die elementarsten Prinzipien der Demokratie verletzt, die ebenso die Rechte der Völker sind.

Ein Lateinamerika und eine Karibik in Frieden erfordert, dass Schluss mit der Konspiration gegen die Bolivarische Republik Venezuela gemacht wird. Ein Volk, eine Nation, die mit der von Comandante Chávez angeführten Revolution die solidarische Hand ausstreckte, wie es Kuba in den schwierigsten Zeiten gegenüber den Völkern Unseres Amerikas tat. Sie verwandelten die Zusammenarbeit, die Bolivarische Solidarität, in einen bestimmenden Faktor für die Stabilität vieler unserer Nationen.

Wir haben bereits erfahren und erlebt und erleben es auch weiterhin, dass man diesen zutiefst solidarischen und humanen Prozess begraben will. Und so sind wir solidarisch mit dem rechtmäßigen Präsidenten Nicolás Maduro. Er wurde vom Bolivarischen Volk gewählt, weil er diese Schlacht für den Frieden weiter schlägt, ohne den Dialog zu vernachlässigen. Ohne Dialog kann man den Kampf für den Frieden nicht gewinnen. Über den Dialog wird danach gesucht, den Frieden in Venezuela zu konsolidieren. Auf der anderen Seite strebt die USA ein ums andere Mal danach, Gesetze zu erlassen, die nicht helfen, die nicht dazu beitragen, diesen Dialog, den Präsident mit dem Bolivarischen Volk führen will, zu stärken.

Es hat viel Mühe gekostet, den Frieden in Kolumbien zu erlangen! Wir erinnern uns an die ersten Gespräche von Raúl, Chávez und dem kolumbianischen Präsidenten Santos auf der Suche eines Weges, um den Friedensprozess zu eröffnen. Es schien unmöglich zu sein, aber sie schafften es voranzukommen und den Prozess zu konsolidieren und zu erweitern, als sie nicht nur mit der FARC, sondern auch mit der ELN verhandelten und Präsident Ecuadors Rafael Correa in die Zusammenarbeit einzubeziehen.

Die Lateinamerikanerinnen und Lateinamerikaner unternahmen von den verschiedenen Punkten der Region aus Anstrengungen für den Frieden. Das beweist, dass sie von den Vereinigten Staaten und anderen Mächten, wie der Europäischen Nation, eine Kooperation für den Friedens, einen Beitrag für den Frieden erwarten. Das erwarten wir. Dafür müssen wir weiter kämpfen, für diese Verpflichtung für den Frieden.

Ein Problem nannte bereits unser Bruder Raúl: Die Malediven. Mit großer Bescheidenheit sagte er nicht: Guantánamo. Damit der Frieden in der Region dauerhaft wird, müssen die Malediven an ihren legitimen Herren Argentinien zurückgegeben werden. Und Guantánamo muss wieder seinem rechtmäßigen Herren Kuba gehören.

Liebe lateinamerikanische und karibische Brüder und Schwestern, die ihr auch weiterhin diesem Verbund auf Initiative des Präsidenten Comandante Chávez folgt. Sie wird von Nicolás fortgesetzt, der heute die Bolivarische Revolution über TELESUR steuert… Für alle lateinamerikanischen und karibischen Völker gilt weiterhin die Verpflichtung, den Kampf für den Frieden zu führen. Für den Frieden zu kämpfen, heißt die Armut und den Hunger zu bekämpfen und unseren Völkern den Wohlstand zu bringen. Das ist die Verpflichtung der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten.

Danke, lieber Präsident Nicolás Maduro, für die Schlacht, die ihr schlagt. Danke, Präsident Raúl, für den heldenhaften Widerstand des kubanischen Volkes. Grüße an Präsident El Salvadors Sánchez, der heute den Vorsitz der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten übernimmt. Grüße an El Salvador, für dich und dein Volk.

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