El Salvador übernimmt den turnusmäßigen Vorsitz der CELAC

Quelle: Voz del Sandinismo

Der 5. Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELA) ging mit der politischen Erklärung von Punta Cana und der Übergabe des turnusmäßigen Vorsitzes des regionalen Blocks an El Salvador zu Ende.

Nach Abschluss der Reden bestätigten die Staats- und Regierungschefs sowie die Vertreter der Delegationen die von den Koordinatoren und Außenministern eingereichten Dokumente. Die Dokumente beinhalten Themen wie die Notwendigkeit der Aufhebung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba, die Ernährungssicherheit, die Migration und das Weltdrogenproblem. Behandelt wurden außerdem die atomare Abrüstung, die Gleichberechtigung der Geschlechter, die Finanzierung für die Entwicklung und die Eingeborenensprachen.

Salvador Sánchez Cerén, turnusmäßiger Vorsitzender der CELAC, dankte im Namen des Volkes El Salvadors für das Vertrauen der Mitglieder dieser Integrationsplattform in die Regierung seines Landes und für die Unterstützung, um diese Aufgaben zu erfüllen. Er erinnerte an die Gründung von CELAC in Caracas, Venezuela, als einen gemeinsamen Raum, um die Einheit und Integration der Region zu garantieren. Er unterstrich, dass der beispielhafte Einsatz von Comandante Hugo Chávez und dem historischen Anführer der kubanischen Revolution Fidel Castro Ruz die grundlegenden Impulse für diese Initiative gab.

Sánchez Cerén bezeichnete die Einheit und den Bruderbund sowie die Achtung vor der Verschiedenartigkeit der Mitgliedsländer als fundamentale Werte der CELAC. Er unterstrich, dass eine der grundlegenden Errungenschaften der CELAC darin bestand, die Region zur Zone des Friedens und frei von atomaren Waffen erklärt zu haben. Er rief die Teilnehmer des 5. Gipfels auf, die neuen Herausforderungen an die Organisation anzunehmen.

Comandante Daniel Ortega, Präsident Nicaraguas, meinte, dass die Verpflichtung der lateinamerikanischen und karibischen Völker auch weiterhin darin besteht, "die Armut, den Hunger zu bekämpfen und den Völkern Wohlstand zu bringen".

Am Gipfel nahmen auch die Präsidenten Raúl Castro aus Kuba, Nicolás Maduro aus Venezuela, Rafael Correa aus Ecuador und Evo Morales aus Bolivien teil.

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