Die Artenvielfalt und der Nicaraguakanal

Quelle: El 19 Digital

Foto: Cortesía

In der Absicht, die natürlichen Ressourcen entlang der Route des Großen Interozeanischen Nicaraguakanals zu schützen und zu erhalten, unterschrieb das Unternehmen HKND Group einen Vertrag mit der Stiftung "Freunde des Río San Juan" (FUNDAR), um Pläne der Behandlung der Artenvielfalt beim Bau dieses Megakanalprojekts zu erarbeiten.

Laureano Ortega von der Agentur der Förderung von Investitionen in Nicaragua (ProNicaragua) meinte, dass diese Vertragsunterzeichnung ein klares Signal für den Fortgang des Projektes ist, das im Land in Bauabschnitten umgesetzt wird. Bei jedem Bauabschnitt soll die nicaraguanische Bevölkerung spüren, dass der Schutz der Umwelt und das soziale Wohl der Menschen garantiert werden. "Wir haben jetzt spezielle Studien für den Nicaraguakanal, die zurzeit optimiert werden, auch für das Gebiet um Brito, wo mit dem Bau des vorläufigen Hafens begonnen wird, wie uns die Verantwortlichen von HKND erklärten. An der kompletten Kanalroute wird ständig an der Erhaltung unsere natürlichen Ressourcen gearbeitet."

Norvin Torres, Direktor von FUNDAR, beteuerte, dass in den nächsten Arbeitsmonaten beim Kanalbau fünf Pläne bereit gestellt werden, in denen die sozialen und Umwelteinflüsse des Großen Kanals aufgelistet sind und die im Verlauf des Baus abgearbeitet werden. Dazu gehören die Wiederaufforstung der Landgebiete, die Wiederherstellung der Artenvielfalt in den Gewässern und der Ersatz der durch das Projekt verursachten Schäden. "Zu Beginn des Projektes haben wir ERM beim operativen wissenschaftlich-technischen Teil der Beurteilung der Einflüsse begleitet. An dieser Arbeit nahm die Mehrheit der Fachleute des Landes teil. Wir haben mit den wichtigsten Spezialisten des Landes und der Region auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, der archäologischen und sozialen Arbeiten an diesem Projekt zusammengearbeitet."

Er informierte darüber, dass sie HKND vorgeschlagen haben, die Betreuungsarbeiten von einem internationalen wissenschaftlichen Komitee begleiten zu lassen, das sich aus Spezialisten zusammensetzt, die bereits solche Projekte in der ganzen Welt überwacht haben. Es gibt bereits ein nationales wissenschaftliches Komitee, in dem Spezialisten des Landes auf den Gebieten der Artenvielfalt zu Wasser und zu Lande, des Landschaftsschutzes, der Planung und Wiederherstellung von Ökosystemen du Systemen der geografischen Information mitarbeiten.

***