Gelungenes 13. Internationales Graal-Müritzer Friedensfest

Von Jens-Peter Johannssen, Fotos: Klaus Graf

Pünktlich um 10.00 Uhr begann am 26. August 2017 auf dem Seebrückenvorplatz in Graal-Müritz das 13. Internationale Friedensfest der Graal-Müritzer LINKEN unter dem Motto "Für Frieden und Toleranz - gemeinsam gegen RECHTS". Auch in diesem Jahr ist das Thema aktueller denn je.

Das Fest war wie in jedem Jahr für alle offen, die sich mit dem Motto solidarisieren können - auch durch eine aktive Teilnahme in Form von Ständen. Um 9.30 Uhr begann im IFA Hotel die traditionelle Gesprächsrunde mit der Botschafterin und dem Konsul der Botschaft Nicaraguas, dem 1. Sekretär der Botschaft Kubas, Polit"promis" der LINKEN u.a. Dr. Dietmar Bartsch, Vertretern von Bündnis 90/Die Grünen, dem Geschäftsführer der Alexander von Humboldt-Gesellschaft Berlin und interessierten Jugendlichen.

Die auf den Masten wehenden Flaggen zeigten auch in diesem Jahr - es war ein internationales Fest. Die musikalische und tänzerische Unterhaltung war eine bunte Mischung für Alt und Jung - ein Programm, das dieses Fest auszeichnet. Der Bogen spannte sich vom Jugendschalmeienorchester aus
Teterow über die Mädchentanzgruppe "InStyle Rostock", dem Trio "Saoco" aus Kuba, dem "Gesottenen Melodealer", der Gruppe "Rivanee", den "Los Talidos" mit Musikern aus Chile und Peru, der Jazz-Saxophonistin Frau Jantschik, der Gruppe "Xolothan" aus Nicaragua, der Gruppe "Movimento" mit Sambapercussion, den "Seabirds"- Line dance aus Graal-Müritz, "Irish coffee band" mit Musikern und Sängern aus Irland, Dänemark und Deutschland bis zum Tanzstudio "Luna" aus Rostock mit orientalischer Tanzkunst. Ein Programm wie immer "Rund um die Welt" - bunter konnte es nicht sein. Das war auch die Meinung der Gäste auf dem Platz.

Um 13.30 Uhr sangen zwei chinesische und drei syrische Kinder das Lied "Kleine weiße Friedenstaube". Nach dem Öffnen der Käfige stiegen dazu zig Tauben in den blauen Graal-Müritzer Himmel. Auf der Bühne gab es interessante Gesprächsrunden mit der Botschafterin Nicaraguas und dem Sekretär der Botschaft Kubas sowie mit dem Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Deutschen Bundestag Dr. Dietmar Bartsch. Auf dem Platz konnte man mit weiterem Mitgliedern des Landtages und mit Vertretern von Bündnis90/Die Grünen diskutieren. Diese Mischung zwischen Unterhaltung und Gesprächen gefiel auch in diesem Jahr wieder. Von den vielen Gästen an diesem Tag gab es nur positive Resonanz. Auch die Musiker und Tänzerinnen waren von der Atmosphäre auf dem Platz begeistert.

Eine "Neuheit" war die Verleihung des Couragepreises der Landtagsfraktion auf unserem Friedensfest. Er wird jährlich ausgelobt und ging in diesem Jahr an das "Netzwerk für Flüchtlinge in Parchim", übergeben durch die Vorsitzende der Landtagsfraktion Simone Oldenburg. Zum wiederholten Mal in der "Geschichte" des Friedensfestes ging uns vorzeitig der Kuchen aus- trotz über 30 Kuchenbäckern. Leider war in diesem Jahr der Stand von "Cuba si" nicht dabei. Der gut gemixte Mojito wurde von vielen Gästen vermisst. Die verschiedensten Stände von Parteien, Jugendorganisationen, Vereinen, Verbänden, Organisationen, Zeitungen, Selbstständigen und Privatpersonen aus Graal-Müritz, Dummerstorf, Güstrow, Schwissel, Tessin, Stralsund,
Teterow, Zarnewanz, Retschow, Güstrow, Rostock, Gelbensande, Schwerin und Berlin luden zum Verweilen ein und waren gut besucht.

Das Wetter meinte es gut mit uns, leider blieben einige leichte "Sonnenbrände" nicht aus. Für die Getränkeversorgung, natürlich alkoholfrei, war bei diesem Wetter durch den Veranstalter gesorgt.

Allen Mitgliedern unserer Basisorganisation, den vielen SympathisantInnen, Helfern und den Jugendlichen, unseren "Neubürgern" von Graal-Müritz, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren, recht herzlichen Dank. Danke für die zeitaufwändige und langfristige Organisation und Koordinierung, danke dafür auch Kay Kröger von den Rostocker LINKEN. Unser Dank gilt allen beteiligten Musikern, Tänzerinnen und Tänzern, den Mitgliedern der "Verkehrswacht e. V." ,dem ASB Warnow-Trebeltal "Servicewohnen", den 37 Hobbybäckern, die zum Gelingen des Soli-Basars beitrugen, allen Standbetreuern, die selbst aus Berlin den Weg zu uns fanden, den Vertretern der JSW Wohngruppen aus Dähndorf und Graal-Müritz, Herrn Graf, der auch 2017 die Bilder für unsere Chronik "schoss", dem Ordnungsamt, der Tourismus und Kur GmbH, dem Team der Rettungsschwimmer der DLRG, dem Hotel "Ostseewoge" Frau Kressin Böhme, der Bäderbibliothek, dem "Akzent Hotel Residenz" Herrn Weber, dem IFA Hotel Herrn Llinas, den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, dem Kurpark-Wirtschaftshof, unserem Kreisvorsitzenden Peter Hörnig, Herrn Braun für den An- und Abtransport der Tische und Schirme, Herrn Kühnel für die Tauben sowie allen Mitstreitern, die am Aufbau bzw. beim Abbau beteiligt waren. Danke den Sponsoren IBS Schalkau Herrn Schirm, dem Ostseecamp Herrn Behrens, der "Ostseewoge" Frau Kressin Böhme, der "Rosa- Luxemburg-Stiftung M-V", dem "Verein der Bundestagsfraktion DIE LINKE e.V.", dem Landes- und Kreisvorstand der LINKEN, Goliath Promotion Rostock und den vielen Einzelpersonen. Ohne sie wäre dieser Tag nicht möglich gewesen! Ein herzliches Dankeschön an Frau Anke Griese und an Lisa Walter für die ganztägige super Moderation. Dank an Frau Inge Johannssen für die Organisation beim Aufbau der Stände auf dem Platz. Für die Bereitstellung von Übernachtungsmöglichkeiten für unsere Gäste bedanken wir uns ebenfalls. Danke für die Unterstützung durch die Besatzung des roten Trucks - es war ein richtiger "Hingucker"! Auch allen Ungenannten unseren herzlichen Dank für die Unterstützung der gelungenen Veranstaltung.

Es war ein toller Tag mit tollen Gästen, mit einem tollen Programm und einem tollem Flair. Übrigens: Alle Einnahmen von den Solidaritätsständen bzw. den Spenden von Teilnehmern am Friedensfest gehen auch in diesem Jahr auf Spendenkonten für "Sozial schwache Kinder Graal-Müritz", an die "Deutsche Kinderkrebshilfe Rostock" und an "Cuba si". Weitere Spenden gingen in den vergangenen Jahren an UNICEF-Kinder Haiti, Erdbebenopfer Pakistan und an unsere Freiwillige Feuerwehr.

Besuchermeinungen:

"Ich war fast den ganzen Tag auf dem Fest. Es hat mir Spaß gemacht, dabei zu sein. Ich bin begeistert von der Vielfalt des Programms. Es müsste viel mehr solcher Veranstaltungen unter diesem Thema in M V geben", meinte Carina Castillo von der Band Rivanee.

"Tolles Ambiente, tolle Musik, tolles vielfältiges Programm," sagte Martina aus Südthüringen.

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