Daniel und Rosario auf dem 23. Treffen des Forums von Sao Paulo

Yader Prado Reyes auf El 19 Digital

Der Präsident der Republik Comandante Daniel Ortega Saavedra und die Vizepräsidentin Rosario Murillo nahmen am Abend des 19. Juli 2017 am 23. Treffen des Forums von Sao Paulo teil, das anlässlich des 38. Jahrestages des Sieges der Sandinistischen Volksrevolution in Managua tagte. "Ich denke, dass zurzeit die Verteidigung der Bolivarischen Revolution die große Schlacht Unseres Amerikas ist. Wir müssen in diese tatkräftige Aktion kämpferisch eintreten, um den Frieden für das venezolanische Volk zu verteidigen", erklärte Ortega.

Er sagte weiter, dass einzig und allein das venezolanische Volk legitimiert ist, über seine Zukunft zu entscheiden. "Sie haben die verfassungsgebende Versammlung angekündigt. Niemand hat das Recht, sich da einzumischen und zu befinden, ob das gut oder schlecht ist. Das ist das souveräne Recht des venezolanischen Volkes. Es wird darüber abstimmen. Deshalb teilen wir uneingeschränkt diese Resolution, die ihr angenommen habt. Wir unterstützen nicht nur die Resolution, sondern wir begleiten das venezolanische Volk bei diesem souveränen Akt."

Das Mitglied der Internationalen Kommission der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) Roy Daza betonte, dass diese entscheidende Schlacht gegen die Angriffe des Imperialismus und der rechten Kräfte gewonnen wird. Er sagte, dass sich die Teilnehmer dieser Konferenz über die politische Situation in Venezuela austauschten. Und er schlussfolgerte, "dass heute eine der entscheidenden Schlachten gegen die konservativen Rechten und den nordamerikanischen Imperialismus in Lateinamerika stattfindet… Venezuela ist heute das Zentrum der Attacken der imperialistischen Kräfte. Wir sind zum Forum von Sao Paulo gekommen, um über den Prozess der Verfassungsgebenden Nationalversammlung zu informieren… Unsere Botschaft lautet: Achtet die politische Unabhängigkeit Venezuelas! Achtet seine Selbstbestimmung, seine Demokratie und seine Verfassung!"

Die Außenministerin Ecuadors María Fernanda Espinosa hob in ihrer Rede das Beispiel Nicaraguas und der Sandinistischen Revolution hervor.

Der Präsident El Salvados Salvador Sánchez Cerén erklärte, dass "wir alle verpflichtet sind, weiterhin angestrengt an der Einheit, an der Solidarität, der regionalen, mittelamerikanischen, karibischen und lateinamerikanischen Integration zu arbeiten… Ich glaube, dass ein Teil der großartigen Erfolge der Sandinistischen Revolution, die in diesem Land verlaufen ist, darin besteht, dass die Sandinisten gelernt haben, gemeinsam mit dem Volk eine wahrhafte Volksmacht aufzubauen. Wir erleben das heute hier auf diesem Platz tatsächlich. Wir sehen eine enorme ‚Armee' von Jugendlichen, von Männern und Frauen, die an diese Revolution glauben."

Comandante José Ramón Balaguer, Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas überbrachte dem Forum die brüderlichen Grüße des kubanischen Volkes und der Kommunistischen Partei Kubas. "Die Zukunft der nicaraguanischen Revolution ist hier. Und alles das hat die FSLN gegründet, geschaffen und entwickelt... Das Einzige, was den Sieg garantiert, ist der Kampf. Wenn wir immer und zu jeder Zeit kämpfen, trotz aller Schwierigkeiten, dann können wir immer den Sieg erreichen... Wenn es jemanden gab, der im Geiste und im Herzen die humane Solidarität verkörperte, dann war das Fidel. Die Solidarität, die Einheit und der Kampf für die Menschen müssen auch weiterhin im Mittelpunkt des Lebens der Parteien des Forums von Sao Paulo stehen… Der Sandinismus, der eine Synthese des revolutionären Denkens und des Ideals der sozialen Gerechtigkeit des nicaraguanischen Volkes darstellt, ist auch ein historisches Vorbild der Kämpfe für die nationale Befreiung, für den Antiimperialismus, den Internationalismus und die Solidarität auf unserem Kontinent. Diese Kämpfe werden in der Gegenwart, inspiriert vom Denken Sandinos, gegen die imperiale Offensive geführt."

Mónica Valente, Exekutivsekretärin des Forums von Sao Paulo betonte den Erfolg des Forums. Sie sagte, dass der Traum des Forums das Große Vaterland "eines Lateinamerika und einer Karibik mit nationaler Integration, Souveränität, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit ist". betonte den Erfolg des Forums. Sie sagte, dass der Traum des Forums das "Große Vaterland eines Lateinamerika und einer Karibik mit nationaler Integration, Souveränität, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit ist".

Compañero Rodrigo Granda von den Streitkräften des Kolumbianischen Widerstandes - Volksarmee (FARC-EP) äußerte, dass Nicaragua in einem Klima des Friedens und der Einheit lebt. "Wenn wir durch die Straßen Managuas wandern, dann sehen wir eine Jugend, dann sehen wir fröhliche Kinder. In den Parks genießen sie den Frieden, den sich das Volk eroberte und den es nie wieder verlieren will... Ich will öffentlich Präsident Daniel Ortega und Rosario Murillo dafür danken, dass Nicaragua uns in den kritischen Zeiten, die Kolumbien durchlebte, in den Zeiten als die Regierung Uribe ein Camp der FARC auf dem Territorium Ecuadors bombardieren ließ, die solidarische Hand reichte und hier trotz aller politischen Risiken unseren verletzten Kämpfern humanitäres Asyl gewährte."

Nicaragua und die FSLN fühlen sich dem Forum von Sao Paulo und dessen Beschlüssen verpflichtet, versicherte Präsident Daniel abschließend. Er ehrte Comandante Fidel Castro, Comandante Hugo Chávez und Comandante Ernesto "Che" Guevara zu dessen 50. Todestag. "Bis zum endgültigen Sieg!" schloss Daniel mit dem Satz von Che.

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Oscar López Rivera erhielt den Orden Augusto C. Sandino

Quelle: Voz del Sandinismo

Der puertoricanische Unabhängigkeitskämpfer Oscar López Rivera erhielt aus den Händen des Präsidenten Comandante Daniel Ortega die höchste Auszeichnung Nicaraguas, den Orden Augusto C. Sandino.

"Uns ehrt, hier unseren Bruder aus Puerto Rico auszuzeichnen, der 36 Jahre im US-Kerker zubringen musste, weil er für die Unabhängigkeit seines Landes kämpfte", sagte Daniel Ortega.

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