Erneuerbare Energien in Nicaragua

Quelle: Voz del Sandinismo, Redacción Central

Nicaragua gehört zusammen mit der Schweiz und Costa Rica zu den führenden Ländern auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Jedes dieser Länder nutzt für sich die natürlichen Ressourcen wie hydraulische, geothermische, solare und Windquellen sowie Biomasse.

Diese Anstrengungen wurden von der UNO, der Weltbank und der Interamerikanischen Entwicklungsbank anerkannt. Das Internetportal "Energía Limpia XXI" bestätigte, dass die Gesellschaft The Climate Reality Project, die im Jahre 2006 vom Ex-Vizepräsident der USA Al Gore gegründet wurde, Nicaragua unter den drei ersten von elf Ländern, die an der Spitze bei der Nutzung erneuerbarer Energien stehen, nannte.

Der sandinistischen Regierung gelang es, die Energieversorgung auf 90 Prozent des Territoriums mit Hilfe des Elektrifizierungsprogramms auszuweiten. Aktuell werden 1,08 Millionen Haushalte mit teilweise höchstem Anteil sauberer Energien versorgt. Der Anteil erneuerbarer Energien stieg seit 2007 von 25 auf 54 Prozent.

"Energía Limpia XXI" führt dieses positive Ergebnis darauf zurück, dass Daniel Ortega 2007 das Amt des Präsidenten Nicaraguas übernahm und für ein umfangreiches Investitionsprogramm auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien eintrat.

Bereits 2012 war Nicaragua das fünfte Land im Weltmaßstab, das im Verhältnis zu seinem Bruttoinlandprodukt mehr Investitionen in die Entwicklung erneuerbarer Energien setzte.

Die nächste Aufgabe besteht darin, bis 2020 den Anteil von 90 Prozent bei der Erzeugung sauberer Energien zu erreichen. Dabei sollen die reichen Ressourcen Nicaraguas an Sonne, Wind, Vulkanen und Flüssen genutzt werden.

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