Bericht über die Wirtschaftslage und die Perspektiven 2017

Quelle: Banco Central de Nicaragua, veröffentlicht von tortilla con sal

Die Zentralbank Nicaraguas (BCN) veröffentlichte am 13. Januar 2017 den Bericht über die Wirtschaftslage und die Perspektiven für 2017. Er sagt aus, dass sich die makroökonomische Steuerung des Landes in den erfolgreichen wirtschaftlichen und finanziellen Ergebnissen wiederfindet, die wiederum ein robustes Wachstum im sechsten Jahr infolge erlaubten. Die Wirtschaftstätigkeit weist eine gute Dynamik auf, was in einem Wachstum zwischen 4,6 und 4,9 Prozent zum Ausdruck kommt. Die Steuerung der öffentlichen Finanzen war überlegt, die internationalen Mittel hielten sich auf entsprechendem Niveau und das Finanzsystem blieb solide.

Diese Ergebnisse wurden trotz einer ungünstigen internationalen Verkettung, charakterisiert durch ein geringeres Weltwirtschaftswachstum und niedrigere Rohstoffpreise, erzielt. Die Ergebnisse der makroökonomischen Steuerung im Jahre 2016 gehören zu den besten in der Region. Der Internationale Währungsfonds schätze ein, dass das makroökonomische Verhalten Nicaraguas robust ist. Er bescheinigte ein solides Wachstum, zum großen Teil unterstützt durch die starke Agrarproduktion und die Handelstätigkeit, sowie eine niedrige Inflation, bestimmt durch niedrige Nahrungsgüterpreise und weitere Grundwaren. Die Wirtschaft des Landes nahm dank des strategischen Bündnisses der Regierung mit dem Privatsektor und den Gewerkschaften eine gute Entwicklung.

Für 2017 wird erwartet, dass die makroökonomischen Perspektiven günstig bleiben und dass das Wirtschaftswachstum Nicaraguas weiterhin eins der dynamischsten Lateinamerikas bleibt. Die Zentralbank Nicaraguas sagt ein Wachstum für 2017 von 4,5 bis 5,0 Prozent voraus. In Bezug auf die Preise geht man davon aus, dass der Erdölpreis und die internationale Inflation anziehen werden. Deshalb wird mit einer Inflation im Lande zwischen 5,5 und 6,5 Prozent gerechnet.

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