Wir erleben in Nicaragua einen Krieg der fünften Generation

Carlos Fonseca Terán auf La Voz del Sandinismo

Compañero Carlos Fonseca Terán entlarvt das Konzept, das das Imperium gegen unsere Heimat anwendet

Nicaragua ist gerade Opfer eines Planes für den "weichen Putsch" geworden, den die Vereinigten Staaten gegen die Nationen Lateinamerikas und die übrige Welt entworfen haben, die ihren eigenen Weg für eine Zukunft ohne die imperialistischen Interventionsprogramme einschlagen wollen. In diesem Sinne äußerte sich am 22. Juni Carlos Fonseca Terán, Vize-Sekretär für Internationale Beziehungen der Sandinistischen Front der Nationalen Befreiung (FSLN), als er die Hauptachsen dieses neuen "Aktionsprogramms" analysierte, das die kriminellen Gruppen der Rechten aufstellten, um die Regierung zu stürzen und das Chaos innerhalb der Bevölkerung zu schaffen, das immer von den rechten Gruppen eingefädelt wird.

Am Vormittag des 22. Juni sprach Fonseca im Programm "En Vivo de Alberto Mora" auf Canal 4. Er warnte davor, dass derzeit in Nicaragua das vom Ideologen des Imperiums Gene Sharp erarbeitete Konzept angewendet wird. Dieses Konzept sieht vor, dass alle Regierungen, die gegen die imperialistischen Interessen auftreten, "gejagt" und gestürzt werden.

Fonseca Terán, Sohn des Comandante Carlos Fonseca Amador, erklärte, dass der "weiche Putsch", unterschiedlich definiert wird. Eine der Definitionen besteht darin, dass eine Grundkomponente der psychologische Krieg und seine vier Grundelemente, die Lüge, der Hass, die Beschuldigung und die Angst ist. "Die Lüge führt zum Hass und der Hass zur Angst. Die Angst schafft Situationen der der kollektiven Hysterie, Situationen, in denen die Menschen die Vernunft verlieren."

Wir erleiden gerade einen "Krieg der fünften Generation", in dem die Lüge die fundamentale Waffe ist." Fonseca klärte über einen Fall auf, über den sich die feindlichen Medien ergossen. Sie behaupteten, dass unsere Regierung einen derart widrigen Akt verübt haben, eine Familie in einem Wohnviertel Managuas zu verbrennen, die sie verfolgte und von allen Seiten angriff, weil sie der Einladung einer der ganz und gar feindlichen und nie unparteiischen internationalen Organisationen, die, wie wir wissen, sich bereits im Land aufhalten, nachkommen wollte.

Alle, die aus dieser Familie bei dem Anschlag starben, waren Sandinisten, die nicht mit denen zusammenarbeiten wollten, die die UPOLI (Polytechnische Universität) gestürmt hatten. Sie wollten nicht am nationalen Streik teilnehmen und auch nicht zulassen, dass die Kriminellen ihr Grundstück nutzen, um auf die Polizei zu schießen. Fonseca wies darauf hin, was die der sandinistischen Regierung feindlich gesinnten Medien glauben machen wollen: Eine solche Familie wird von der Regierung verbrannt. Man fragt: Wer kann solche Infamie aushecken, noch dazu am Muttertag, so etwas zu tun?

Da gibt es eine "Anleitung zur Gewalt". Sie ist Teil dieses psychologischen Krieges und legt fest, dass "die Sandinisten hier nicht das Recht haben, sich zu verteidigen und uns töten zu lassen, obwohl das absurd ist", erklärte Fonseca Terán. "Wenn wir uns verteidigen, dann sind wir paramilitärische Banditen, die friedliche Demonstranten angreifen. Wenn wir uns nicht verteidigen und uns töten lassen, dann sind wir einige mehr auf ihren Todeslisten."

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