Präsident Daniel Ortega berichtete vor der Nationalversammlung

Quelle: Voz del Sandinismo, Redacción Central

Präsident Daniel Ortega berichtete vor der Nationalversammlung über die Führungstätigkeit der Sandinistischen Regierung im Jahre 2016. Er sagte, dass Augusto C. Sandino das Symbol der Souveränität des nicaraguanischen Volkes und der Völker der Welt ist, denn im 21. Jahrhundert gibt es ein weltweites Engagement im Kampf für den Frieden, unabhängig von den politischen Systemen und ideologischen Ansichten.

Im Zentrum des Kampfes um eine bessere Welt steht die Verteidigung des Planeten, der Mutter Erde, und der Naturreichtümer. In Nicaragua, auf dem Boden von Dario und Sandino, schreitet Nicaragua voran, baut Nicaragua auf und überwindet dabei harte und schwierige Zeiten. Nicaragua wird sich nicht isoliert vom internationalen Handel, der vom wilden Kapitalismus bestimmt wird, entwickeln können. Deshalb hat das Land den Vertrag des Freien Handels mit China Taiwán und bilaterale Verträge mit Venezuela und Kuba.

Mit Ecuador und der Republik Korea steht der Abschluss von Verträgen bevor. Es geht insgesamt um Exporte im Werte von 4,4 Milliarden US-Dollar und Importe im Werte von 3,837 Milliarden US-Dollar, was 92 Prozent der Exporte und 65 Prozent der Importe ausmachen wird. Außer diesen Verträgen gibt es Handelsbeziehungen mit der Volksrepublik China, Japan, Indien, Brasilien, der Russischen Föderation, Kanada, Argentinien, Vietnam und Peru. Mit diesen Ländern beträgt die Handelsbilanz 377 Millionen US-Dollar an Exporten und 989,5 Millionen US-Dollar an Importen.

"Wir haben eine noch nicht ausgeglichene Handelsbilanz, denn wir importieren eine Milliarde US-Dollar mehr. Das bedeutet nicht, dass dies gut oder schlecht ist. So funktioniert einfach die Weltwirtschaft und zeigt, dass Nicaragua eine Wirtschaft in Bewegung hat, die fähig ist, trotz dieser Schwierigkeiten der Weltwirtschaft und der Krisen und Schwächen der Region zu bestehen. Wir haben keine gelähmte Wirtschaft, die am Abgrund steht. Wir haben eine Wirtschaft mit Wachstum, an deren Entwicklung alle Nicaraguaner direkt oder indirekt verbunden sind."

Nicaragua hat alles, um zu leben, um für das Leben zu kämpfen. Es gibt keine Nicaraguaner, die vor Hunger sterben, wie das bedauerlicherweise noch in etlichen Regionen der Welt geschieht. Dort gibt es Tausende Kinder und Erwachsene, die unter der Geißel der Dürre, der Ungerechtigkeit und dem absoluten Elend leiden und vor Hunger sterben.

Ortega unterstrich, dass inmitten der enormen Herausforderungen, welche die Entwicklung und der Kampf gegen die Armut darstellen, Nicaragua voran schreitet und dass dies nicht nur die Bilanz der Regierung, sondern auch die der internationalen Organe ist. Sie anerkennen die Fortschritte des Landes.

"Nicaragua kämpft gegen die extreme Armut und wird sie hinter sich lassen. Nicaragua wird die Armutslage verlassen und bessere Bedingungen für die nicaraguanischen Familien finden."

Die Regierung hat eine Linie festgelegt und diese Linie hat Auswirkungen für das ganze Land. Das verlangt logischerweise nach mehr Schulen im gesamten Territorium. Dort sind Lehrer notwendig. Das Gleiche geschieht mit den Gesundheitsstützpunkten. Ihre Anzahl soll in allen Departements erhöht werden. Auch die Elektrizität soll in alle Gemeinden geleitet werden, in Gebiete, in denen man dachte, dass sie nie dahin kommen wird. Damit werden Träume zu Realitäten.

Das alles sind die besten Zeugnisse für die nicaraguanischen Familien, die Nutzen haben. In Nicaragua werden Straßen und Wege gebaut. Sie verbinden die Pazifik- mit der Karibikküste. Auch hier wird ein Traum wahr. Und schließlich wurden 37.000 Quadratkilometer Boden in die Hände der Eingeborenengemeinden übertragen.

ale/mau