Entwicklungspolitik für 2017-2021

Nicaragua stellt Maßnahmen und Projekte der Entwicklung für die Erhöhung der Investitionen für die Zeit von 2017 bis 2021 vor.

Pedro Ortega Ramírez auf El 19 Digital

Vertreter der sandinistischen Regierung im Bündnis mit dem Privatsektor Nicaraguas stellte Botschaftern und diplomatischen Missionen relevante Aspekte aus dem Gesetz des Privaten Öffentlichkeitsverbandes, das von der Nationalversammlung verabschiedet wurde, vor.

Seitens der Regierung waren Vize-Außenminister Denis Moncada, der Präsident der Zentralbank Ovidio Reyes, der Minister für Wohnungen und öffentliche Kredite Iván Acosta, der Vertreter der Agentur für Investitionen ProNicaragua Laureano Ortega Murillo und der Vertreter der Gewerkschaften Gustavo Porras anwesend.

Compañero Reyes erklärte den Inhalt des Dokumentes "Maßnahmen und Entwicklungsprojekte für den Ausbau der Investitionen in den Jahren 2017-2021". Das Dokument beinhaltet Maßnahmen und Entwicklungsprojekte für die Erhöhung des Wachstums und der wirtschaftlichen Entwicklung Nicaraguas in der kommenden Regierungsperiode 2017-2021. Die Projekte sind darauf gerichtet, die produktive und soziale Infrastruktur zu fördern.

"Bei den Projekten geht es darum, die Kosten zu reduzieren, den Handel zu erleichtern, die Märkte und Personen zu mobilisieren sowie den Zugang zu neuen Produktionszentren zu erleichtern und die Landwege, Grenzübergänge, Häfen und Flughäfen zu garantieren."

Im Dokument werden Projekte für die Erzeugung von Elektroenergie genannt, die das Netz nachhaltiger gestalten sollen. Die Hauptmaßnahmen und Projekte sind in sechs Gruppen eingeteilt, die insgesamt einen Umfang von 5.229,23 Millionen US-Dollar ausmachen.

Reyes erklärt, dass der produktive Sektor das Fundament dieses Prozesses darstellt, namentlich auf folgenden Gebieten: Tabak, afrikanisches Palmöl, Kaffee, Kakao, Fisch, Rind- und Schweinefleisch sowie Geflügel. Außerdem soll der Anbau von Bambus, Früchten, Gemüse und Hule (kautschukartige Pflanze) gefördert werden.

In der Industrie sollen neue Technologien eingeführt werden. Außerdem geht es um die Verstärkung des Qualitätssystems, die Entwicklung der Fachausbildung und die Ausgestaltung des Regularsystems (Gesetze, Normen, Regeln und Verfahren), welche die Investitionen in der Industrie und Landwirtschaft erleichtern. Schließlich geht es um die Förderung des Tourismus, der gute Gewinne für das Land verspricht.

Der Präsident des Obersten Rates der Privatunternehmer José Adán Aguerri erklärte, dass das erwähnte Gesetz die Investitionstätigkeit fördern wird. Er äußerte sich positiv über die Allianz, die Nicaragua zu der Entwicklung verhalf, die es in den letzten Jahren genommen hat.

Laureano Ortega sprach über die 33 Projekte, die innerhalb des Gesetzes realisiert werden sollen. Darunter befinden sich die Küstenautobahn am Pazifik, ein Flugplatzterminal in Bilwi, die Installation eines Treibstoff-Versorgungssystems für den Flughafen von Managua, die Eisenbahnlinie Managua-Masaya-Granada, Aufbau von Busterminals für den innerstädtischen Verkehrs im Munizipio von Managua, Kreuzungsterminal in San Juan del Sur, Modernisierung des Hafens von Corinto, Ausbau des Hafens in Bluefields, 2. Phase des Wasser- und Abwasserprogramms, Steuerung für einen nationalen Beregnungsplan, Beregnungsprogramm für den trockenen Korridor und die abgelegenen Gebiete der nationalen Produktion.

Der Vertreter der Weltbank Luis Constantino meinte, dass die Weltbank einige Projekte unterstützen wird. Die Vorstellung der Vorhaben sei sehr gut für das weitere Wirtschaftswachstum in Nicaragua.

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