Die Nationalversammlung beschloss Wohnungsbaugesetz

Quelle: Voz del Sandinismo

Die Nationalversammlung beschloss am 21. Juni 2017 die Reform des Gesetzes über die Förderung des Wohnungsbaus und den Zugang zu den Sozialwohnungen. Die Reform besteht darin, dass jeder Werktätige, der eine soziale Wohnung haben möchte, sich an seinen Arbeitgeber wenden kann, damit alle Teilzahlungen für sein Haus auf der Lohnliste verrechnet werden, erklärte der Abgeordnete José Figueroa.

Die sandinistische Regierung gab damit einen großen Impuls für den sozialen Wohnungsbau mit eigenen Ressourcen und den Ressourcen der Rathäuser, eventuell auch mit privaten Investitionen in solche Projekte. Diese Reform soll den Investoren mehr Vertrauen und Sicherheit geben, aber auch mehr Verantwortung dafür, die Kredite zurückzuzahlen.

Die Vorsitzende der Kommission für Infrastruktur und Öffentliche Dienstleistungen Compañera Jenny Martínez sagte, dass die Reformen den bereits im Gesetz verankerten Nutzen ausweiten, der darin besteht, dass das Regime der Teilzahlungen mit den Lohnliste harmoniert. Auf diese Weise haben alle Werktätigen je nach Zahlungsfähigkeit Zugang zu ihrer eigenen Wohnung.

Nach der Information von Compañera Martínez wird der Bau von 7.000 Häusern für den Rest des Jahres vorbereitet, von denen 3.000 soziale Wohnungen sein werden. Auf diesem Bereich konzentrieren sich 60 Prozent der Nachfrage an Wohnungen.

In den Analysen der Mittelamerikanischen Bank für Wirtschaftsintegration spielen die öffentlichen Investitionen eine bedeutende Rolle, bestätigte der Direktor dieser Bank für Nicaragua Dr. Silvio Conrado Gómez. Er sagte, dass Nicaragua gegenwärtig zu den Ländern mit dem größten Wirtschaftswachstum aufstieg. "Bei den öffentlichen Investitionen folgt Nicaragua nach Panamá und der Dominikanischen Republik. Das Land hat ein Modell der Zusammenarbeit zwischen privatem Sektor, Gewerkschaften und Regierung."

Er beglückwünschte Nicaragua zu den Erfolgen in den letzten zehn Jahren und seine Beharrlichkeit, um eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu erlangen und die Armut zu reduzieren. Er fügte hinzu, dass die Mittelamerikanische Bank für Wirtschaftsintegration erwartet, dass "diese Wirtschaftsdynamik Nicaraguas und seine finanzielle Stabilität mittel- und langfristig fortdauert. Dafür spricht das Engagement der Verantwortlichen für die marktwirtschaftliche Stabilität, die Bürgersicherheit und die Stimulierung für die direkten ausländischen Investitionen".

Dr. Silvio Conrado betonte auch, dass die kommunalen Investitionen in die Energieversorgung, die Trinkwasserversorgung und die Touristikparks das Lebensniveau der nicaraguanischen Familien positiv verändert haben.

ale/mau/jos