Bildungsministerum veröffentlichte Bericht über Schäden

La Voz del Sandinismo, 23.06.2018

Die kriminellen Gruppen verursachten Schäden an den Einrichtungen, bremsten den Schuljahreskalender, misshandelten und verletzten Lehrer und Mitarbeiter

Das Bildungsministerium veröffentlichte am 22. Juni einen Bericht, der die Schäden auflistet, die dem Bildungswesen zwischen dem 19. April und dem 18. Juni durch die Gewalttaten der von der Rechten bezahlten kriminellen Banden entstanden sind. Salvador Vanegas, Präsidentschaftsberater in Bildungsfragen, erläuterte, dass Lehrer belagert, angegriffen, ausgeplündert und verfolgt wurden. "Sie wurden einfach dafür misshandelt, weil sie sie in ihre Schulen gingen, um ihre Arbeit zu verrichten, die darin besteht, die Mädchen und Jungen zu lehren."

Die Vandalen zerstörten Institute, Schulen und Mobiliar. Sie verschonten auch nicht Vorschuleinrichtungen. "In den Wänden der Schule ‚La Ceika' in Estelí sind die Einschüsse zu sehen. In Masaya wurde das Institut ‚Dr. Carlos Vega' wurde eingenommen und schwer beschädigt." Im Departement Carazo zündeten die Banden die Autos und das Mobiliar des Schulamtes an. Das Personal wurde angegriffen und misshandelt.

Insgesamt wurden neun Lehrer ausgeraubt und acht brutal geschlagen. An 40 Schulen gibt es schwere Schäden, zwei Schulämter total zerstört und vier Kfz verbrannt. Der Schuljahreskalender wurde ins Stocken gebracht.

Trotzdem wurden große Anstrengungen unternommen. Deshalb gibt es auch ermutigende Nachrichten. "In 90 Prozent der öffentlichen Schulen und 88 Prozent der privaten Schulen findet der Unterricht statt", erklärte Vanegas. "Der Schuljahreskalender wurde zwar durcheinander gebracht. Aber mit viel Heldenmut setzen die Lehrer den Kampf fort, um die Bildung und die Wertevermittlung in unserem Lande fortzusetzen."

***